Vom 7. bis zum 13. September 2026 durfte ich gemeinsam mit Meiers Weltreisen Kambodscha kennenlernen. Schon bei der Ankunft war ich neugierig auf dieses für mich fremde Land. In den wenigen Tagen haben wir unglaublich viel gesehen und erlebt. Die Reise war eine Mischung aus faszinierender Kultur, wunderschöner Natur, bewegender Geschichte und vielen Begegnungen, die mich noch lange beschäftigen werden.
Nach einem angenehmen Flug von Frankfurt über Bangkok nach Siem Reap und Check-in im Hotel Anantara Angkor Resort und kurzer Verschnaufpause ging es direkt auf den Markt in Siem Reap – und damit mitten hinein ins kulinarische Abenteuer! Mit dem Tuk-Tuk fuhren wir in die Innenstadt und probierten uns durch regionale Spezialitäten und allerlei außergewöhnliche Delikatessen. Getreu dem Motto: Augen zu, probieren und bloß nicht vorher fragen, was es eigentlich ist! Ein ziemlich aufregender Start in meine Reise!
Einer der nächsten großen Höhepunkte war der Besuch von Angkor Wat. Schon beim ersten Anblick der gewaltigen Tempelanlage war ich tief beeindruckt. Die Größe, die kunstvollen Steinreliefs und die besondere Atmosphäre dieses Ortes waren kaum in Worte zu fassen. Während wir durch die alten Mauern gingen, konnte ich mir gut vorstellen, wie beeindruckend dieser Ort schon vor vielen Jahrhunderten gewesen sein muss. Es war einer dieser Momente, in denen man einfach innehält und staunt.
Am Abend erlebten wir eine Apsara-Tanzschau. Die traditionellen Tänzerinnen bewegten sich mit einer unglaublichen Eleganz und Ruhe. Jede Handbewegung und jede Körperhaltung schien eine Bedeutung zu haben. Für mich war es eine wunderschöne Begegnung mit der kambodschanischen Kultur und eine ganz andere Art, Geschichte und Tradition zu erleben.
Ein besonderes Erlebnis war auch unsere Fahrt auf dem Tonle-Sap-See. Das Leben am und auf dem Wasser hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wir konnten beobachten, wie Menschen dort ihren Alltag verbringen und teilweise eng mit dem See verbunden sind. Gleichzeitig war die Weite des Wassers faszinierend und gab uns einen ganz anderen Eindruck vom Land.
Sehr nahe ging mir der Besuch des Smiling-Gecko-Projekts. Dort bekamen wir Einblicke in die Lebenssituation der Menschen vor Ort und in die Arbeit des Projekts. Es war schön zu sehen, dass konkrete Unterstützung und neue Perspektiven geschaffen werden. Dieser Besuch hat mir gezeigt, wie unterschiedlich Lebensbedingungen sein können und wie wertvoll Hilfe zur Selbsthilfe ist.
Ein weiterer Höhepunkt war die Insel Koh Russey. Nach den vielen Besichtigungen und den intensiven Eindrücken der vergangenen Tage war es wunderschön, etwas zur Ruhe zu kommen. Das Meer, die tropische Umgebung und die entspannte Atmosphäre waren genau das Richtige, um die Reise weiterzuführen und das nächste Ziel zu erreichen.
Es ging weiter nach Phnom Penh, der lebhaften Hauptstadt Kambodschas. Dort besuchten wir Wat Phnom, den Königspalast und die beeindruckende Silberpagode. Die prachtvollen Gebäude und die vielen Details waren faszinierend. Auch das Nationalmuseum gab uns einen tieferen Einblick in die Geschichte und Kunst des Landes.
Ganz anders und besonders bewegend waren die Besuche im ehemaligen S-21-Gefängnis und an der Gedenkstätte Choeung Ek. Diese Orte haben mich emotional sehr berührt. Hier wurde die dunkle Geschichte der Roten Khmer greifbar. Fotos, Räume und Erinnerungsstücke machten die Vergangenheit plötzlich sehr persönlich und nah. Es war schwer, all das zu sehen und sich vorzustellen, welches Leid die Menschen dort erfahren mussten. Gleichzeitig empfand ich es als wichtig, diese Orte besucht zu haben. Sie erinnern daran, dass Geschichte nicht vergessen werden darf.
Nach diesen schweren Eindrücken war der Besuch eines Marktes in Phnom Penh eine ganz andere Erfahrung. Überall waren Menschen, Geräusche, Farben und Gerüche. Das geschäftige Treiben vermittelte uns einen unmittelbaren Eindruck vom heutigen Alltag. Es war spannend, einfach durch die Gassen zu gehen, zu beobachten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Besonders schön war auch der Blick von der Panorama-Terrasse des Hotels Triebe. Dort konnte ich noch einmal auf die vergangenen Tage zurückblicken. In so kurzer Zeit hatten wir so viel erlebt: beeindruckende Tempel, eine faszinierende Kultur, wunderschöne Landschaften, aber auch sehr bewegende Einblicke in die Geschichte des Landes.
Diese Reise nach Kambodscha hat mich zum Staunen gebracht, mich zum Nachdenken angeregt und mich emotional berührt. Ich habe ein Land kennengelernt, das trotz seiner schweren Vergangenheit voller Leben, Kultur und Herzlichkeit ist. Besonders die Mischung aus beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, persönlichen Begegnungen und den bewegenden historischen Orten wird mir in Erinnerung bleiben.