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Albanien – der nächste große Reise-Hype?
Albanien, Dürres, Vlora, Tirana
Albanien wird momentan immer beliebter und entwickelt sich touristisch sehr schnell. Lange Zeit war das Land bei vielen Reisenden eher unbekannt – meiner Meinung nach völlig zu Unrecht. Entlang der Küste entstehen immer mehr moderne Hotels und Resorts. Gleichzeitig gibt es aber noch viele Orte, an denen Albanien sehr ursprünglich wirkt.

Im September durfte ich Albanien im Rahmen einer Vtours-Informationsreise selbst kennenlernen. Zusammen mit unserer Gruppe habe ich viele Hotels besichtigt, verschiedene Ausflüge gemacht und natürlich auch einiges vom Land gesehen. Dabei konnte ich mir einen guten Eindruck davon verschaffen, was Albanien als Urlaubsziel zu bieten hat.

## Von Frankfurt nach Durrës

Unsere Reise startete mit dem Flug von Frankfurt nach Tirana. Von dort ging es direkt weiter nach Durrës, wo wir im Hotel Martiness eingecheckt haben. Das kleinere Hotel liegt nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und war unser Ausgangspunkt für die ersten Tage.

Durrës ist eine lebendige Küstenstadt und vor allem für einen klassischen Badeurlaub interessant. Der rund 10 Kilometer lange Hauptstrand bietet feinen Sand, viele Cafés und Restaurants direkt am Meer und natürlich auch einige Sehenswürdigkeiten.

Was mir direkt aufgefallen ist: In Albanien wird gerade sehr viel gebaut und entwickelt. Entlang der Küste entstehen viele neue Hotels und Anlagen. Gleichzeitig findet man aber noch viele Bereiche, die deutlich ursprünglicher wirken. Genau diese Mischung fand ich besonders interessant.

## Natur, Genuss und albanische Lebensart

Neben den vielen Hotelbesichtigungen standen natürlich auch verschiedene Ausflüge auf dem Programm.

Wir besuchten unter anderem eine Cognac-Fabrik (Kantina Skenderbeu) und durften verschiedene Spirituosen wie z.B. Apple Brandy, Limoncello, Raki usw. probieren, machten eine Jeep-Safari durch die albanische Natur. Besonders schön war dabei der Sonnenuntergang. Das war für mich definitiv einer der schönsten Momente der Reise.

Auch kulinarisch hat Albanien einiges zu bieten. Besonders gut gefallen hat mir das Restaurant Oda in Tirana. Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet und hat einen schönen Boho-Stil.

Überhaupt ist mir aufgefallen, dass viele Hotels und Strandbereiche mit Naturmaterialien, Makramee und Boho-Elementen gestaltet sind. Das gibt den Anlagen einen modernen und gleichzeitig sehr gemütlichen Look.

## Tirana – bunt, lebendig und abwechslungsreich

Natürlich durfte auch die Hauptstadt Tirana nicht fehlen. Bei einer Stadtbesichtigung konnten wir uns die Stadt genauer anschauen. Bei den sommerlichen Temperaturen war die Besichtigung zwar etwas anstrengend, aber es gab einiges zu sehen.

Tirana ist eine Mischung aus alten und neuen Gebäuden, Moscheen, Märkten, Cafés und Restaurants. Die Stadt wirkt lebendig und modern, hat aber gleichzeitig noch viele historische Ecken. Wer gerne eine Städtereise mit einem Badeurlaub verbindet, kann Tirana meiner Meinung nach sehr gut mit der albanischen Küste kombinieren.

## Moderne Resorts direkt am Meer

Nach einigen Tagen ging es für uns weiter ins Fafa Aqua Palace Resort & Spa. Das relativ neue Resort hat mich vor allem durch seine Größe beeindruckt. Die Zimmer waren sehr geräumig und auch die gesamte Anlage war sehr weitläufig.

Besonders praktisch fand ich, dass wir als Gäste zusätzlich die beiden angrenzenden Hotels (Grand Blue Fafa Resort & Spa und Fafa Aqua Blue Hotel) nutzen konnten. Alle drei Anlagen liegen direkt am Strand und bieten dadurch viele Möglichkeiten.

Bei den verschiedenen Hotelbesichtigungen wurde deutlich, wie stark Albanien momentan in den Tourismus investiert. Entlang der Küste entstehen immer mehr neue und moderne Hotels.

## Vlora – eine Küstenstadt mit viel Potenzial

Auch Vlora stand auf unserem Programm. Die Stadt hat mir besonders gut gefallen, weil sie modern wirkt, aber trotzdem noch viele ältere und ursprüngliche Bereiche hat. Entlang der langen Promenade gibt es viele Hotels, Restaurants und Cafés. Von vielen Hotels hat man einen schönen Blick auf das Meer und die Promenade.

Von Vlora aus kann man außerdem viele Ausflüge machen. Zum Beispiel werden Bootstouren zur Insel Sazan, zur Blauen Höhle und zu verschiedenen Stränden angeboten. Auch Quad- und Offroad-Touren sind möglich.

Wir hatten während unseres Aufenthalts auch etwas Freizeit und konnten einige Stunden an einem wunderschönen Strand mit türkisblauem Wasser verbringen. Genau so stellt man sich für mich einen Urlaub an der albanischen Riviera vor.

## Ein besonderes Highlight: das Epidamn Sensation

Ein Highlight meiner Reise war das Hotel Epidamn White Sensation. Schon die Architektur des Hotels ist etwas Besonderes. Auch der Service und das gesamte Konzept haben mir sehr gut gefallen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist auch unser gemeinsames Abendessen. Wir bekamen ein neungängiges Menü serviert, danach war wirklich niemand mehr hungrig. 😂

Unser Abschlussessen fand im Restaurant Kodra e Kuajve statt. Auch dieses Restaurant kann ich empfehlen. Es bietet einen schönen Ausblick über die Umgebung. Leider war es bei unserem Besuch bereits dunkel, sodass wir den Ausblick selbst nicht mehr richtig sehen konnten.

## Ksamil – ein Ziel für die nächste Reise?

Ein Ort, den wir während unserer Reise leider nicht besuchen konnten, ist Ksamil im Süden Albaniens. Ksamil ist für seine schönen Strände und das türkisblaue Wasser bekannt und wird deshalb häufig als die „albanischen Malediven“ bezeichnet.

Auch die Lage ist interessant: Die griechische Insel Korfu liegt nur wenige Kilometer entfernt. Dadurch kann man die Region auch gut mit Bootsausflügen oder einem Ausflug nach Griechenland verbinden. Ich denke, dass der Süden Albaniens in den nächsten Jahren noch deutlich beliebter werden wird. Die touristische Infrastruktur wird weiter ausgebaut und dadurch wird die Region für Urlauber immer interessanter.

## Albanien – ein Land im Wandel

Was mir auf der Reise besonders aufgefallen ist: Albanien verändert sich gerade sehr stark.

Überall entstehen neue Hotels, Resorts und weitere touristische Angebote. Gleichzeitig gibt es aber noch viele Orte, an denen man das ursprüngliche Albanien erleben kann.

Auch preislich ist Albanien vielerorts noch interessant. In den meisten Geschäften kann man problemlos mit Karte bezahlen. Bei kleineren Kiosken oder Geschäften sollte man aber trotzdem etwas Bargeld (Albanischer LEK) dabeihaben.

Auch mit dem Bus kann man sich günstig fortbewegen. Feste Fahrpläne gibt es nicht immer, trotzdem fahren die Busse auf vielen Strecken regelmäßig. Teilweise kostet eine Fahrt nur etwa 1,20 € pro Person.

Die klassische Badesaison geht ungefähr von Mai bis Oktober. Wer es etwas ruhiger mag, kann Albanien aber auch außerhalb der Hauptsaison bereisen.

## Mein Fazit

Albanien hat mich vor allem durch seine Vielseitigkeit überrascht. Es gibt schöne Strände, moderne Hotels, tolle Natur, lebendige Städte und gleichzeitig noch viele ursprüngliche Ecken.

Wer gerne ein Reiseziel kennenlernen möchte, das noch nicht komplett vom Massentourismus geprägt ist und noch das Ursprüngliche erleben möchte, sollte Albanien definitiv einmal in Betracht ziehen und nicht zu lange warten. Man sollte allerdings wissen, dass sich das Land momentan sehr schnell entwickelt. Viele neue Hotels entstehen und der Tourismus wird in den nächsten Jahren sicherlich noch weiter wachsen.

Ich hatte eine wirklich schöne Zeit in Albanien und habe viele neue Eindrücke mitgenommen. Albanien ist definitiv ein Reiseziel, das man im Auge behalten sollte.
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