Als ich Anfang April 2018 auf Gran Canaria gelandet bin, wusste ich noch nicht, dass diese Insel mich mit ihrer Vielfalt überraschen würde. Zwischen goldenen Stränden, spektakulären Berglandschaften, charmanten Küstenorten und lebhaften Städten habe ich eine Seite der Kanaren kennengelernt, die weit über einen klassischen Badeurlaub hinausgeht.
Nach der Landung übernahmen wir direkt unseren Mietwagen. Ein Tipp vorweg: Wer Gran Canaria wirklich kennenlernen möchte, sollte unbedingt mobil sein. Die Insel ist zwar nicht riesig, aber die unterschiedlichen Landschaften und Orte machen gerade den Reiz aus.
Ein großer Teil dazu beigetragen, dass ich mich auf Gran Canaria so wohlgefühlt habe, hat übrigens unser Hotel, das RIU Palace Meloneras. Schon beim ersten Rundgang durch die Anlage war ich begeistert. Die gepflegten Gärten mit den hohen Palmen, die ruhige Atmosphäre und der direkte Blick auf das Meer sorgten sofort für Urlaubsgefühl.
Ein besonderes Highlight waren die Dünen von Maspalomas. Als ich durch die endlosen Sandberge lief, fühlte ich mich zeitweise eher wie in der Sahara als auf einer kanarischen Insel. Mein Tipp: Die Wanderung durch die Dünen am besten morgens oder am späten Nachmittag machen und ausreichend Wasser mitnehmen.
Verliebt habe ich mich aber vor allem in Puerto de Mogán. Die kleinen Gassen voller Blumen, die weißen Häuser und der malerische Hafen verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Hier sollte man sich einfach treiben lassen, in einem Café direkt am Wasser sitzen und das entspannte Leben genießen.
Eine echte Überraschung war für mich das Inselinnere. Bei Fahrten über kurvenreiche Bergstraßen durch kleine Bergdörfer wie Tejeda oder Artenara konnte ich kaum glauben, dass nur wenige Kilometer entfernt die Strände und Hotelanlagen liegen. Die Aussicht über die Berge und tiefen Schluchten gehört zu den beeindruckendsten Landschaften, die ich auf den Kanaren erlebt habe. Wer einen Mietwagen nutzt, sollte für solche Touren genügend Zeit einplanen, denn man möchte ständig anhalten und fotografieren.
Auch Las Palmas hat mich begeistert. Besonders die historische Altstadt Vegueta mit ihren engen Gassen, gemütlichen Plätzen und der imposanten Kathedrale lohnt einen Besuch. Vom Turm der Kathedrale hatte ich einen fantastischen Blick über die Dächer der Stadt bis hinaus aufs Meer.
Mein Fazit: Gran Canaria ist viel mehr als ein klassisches Sonnenziel. Die Insel eignet sich perfekt für Reisende, die Strandurlaub mit Natur, Kultur und individuellen Entdeckungstouren verbinden möchten. Gerade diese Mischung aus entspannten Urlaubstagen und kleinen Abenteuern hat die Reise für mich so besonders gemacht. Bis heute denke ich gerne an die Insel zurück und bin sicher, dass ein einziger Besuch eigentlich nicht ausreicht.