Sri-Lanka
Zwei Wochen voller unvergesslicher Eindrücke
Im Frühjahr 2026 durfte ich Sri Lanka bereisen, eine Insel, die mich mit ihrer Vielfalt, Gastfreundschaft und wunderschönen Natur begeistert hat. Von traumhaften Stränden über grüne Teeplantagen bis hin zu lebhaften Städten war jeder Tag ein neues Erlebnis.

Galle – Der perfekte Start
Nach meiner Ankunft ging es direkt nach Galle, wo ich die ersten drei Nächte verbracht habe. Die historische Altstadt mit ihren kleinen Gassen, gemütlichen Cafés und dem berühmten Fort lädt zum entspannten Bummeln ein. Besonders zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Spaziergang auf der Festungsmauer mit Blick auf den Indischen Ozean.

Eine Woche an Sri Lankas Südküste
Von Galle aus ging es mit dem Tuk Tuk weiter in Richtung Mirissa und Tangalle, wo ich insgesamt eine Woche verbracht habe. Für mich war diese Region die perfekte Mischung aus Erholung und Abenteuer.
Ich habe viele kleine Cafés besucht, direkt am Strand gegessen und die entspannte Atmosphäre genossen. Besonders schön war es, immer wieder frei lebende Meeresschildkröten im Wasser zu entdecken. Auch Affen begegnet man hier regelmäßig – manchmal sitzen sie einfach am Straßenrand oder springen durch die Bäume.
Natürlich durfte auch die sri-lankische Küche nicht fehlen. Rice & Curry, Kottu und frischer Fisch waren für mich echte Highlights. Wer jedoch lieber etwas Vertrautes essen möchte, findet entlang der Küste zahlreiche europäische Restaurants, in denen man Pizza, Burger oder Pasta mit Blick aufs Meer genießen kann.
Die Südküste ist außerdem ein Paradies für Surfer. Besonders Weligama Beach eignet sich hervorragend für Anfänger und Fortgeschrittene. Gleichzeitig gibt es viele ruhige, lange Sandstrände, an denen man entspannen, sonnenbaden oder schnorcheln kann.
Von Mirissa aus werden außerdem Whale-Watching-Touren angeboten. Mit etwas Glück können dort Blauwale, Pottwale und Delfine beobachtet werden – ein Ausflug, der bei vielen Reisenden zu den Höhepunkten der Reise zählt.

Mit dem Tuk Tuk nach Ella
Anschließend ging es mit dem Tuk Tuk weiter nach Ella. Die Fahrt dauerte rund sechs Stunden, doch langweilig wurde es keine Sekunde. Wir hatten das große Glück, einen unglaublich sympathischen und lustigen Fahrer zu erwischen, der uns unterwegs viel über das Leben in Sri Lanka, die Kultur und seinen Alltag erzählte.
Mit seiner Musikbox sorgte er während der gesamten Fahrt für gute Stimmung und machte immer wieder spontane Stopps an kleinen einheimischen Straßenständen mitten im Nirgendwo. Dort konnten wir frische Kokosnüsse trinken, lokale Snacks probieren und das authentische Sri Lanka abseits der touristischen Orte kennenlernen. Genau diese ungeplanten Momente machten die Fahrt zu einem echten Abenteuer und gehören rückblickend zu meinen schönsten Erinnerungen der Reise.

Ganz nebenbei führte die Strecke durch wunderschöne Landschaften und bot immer wieder beeindruckende Ausblicke auf Berge, Reisfelder und tropische Vegetation – die sechs Stunden vergingen dadurch viel schneller als gedacht.
Unterwegs passiert man außerdem einige der bekanntesten Nationalparks Sri Lankas. Besonders der Yala National Park und der Udawalawe National Park sind ideale Orte, um Elefanten, Leoparden, Wasserbüffel, Krokodile und viele weitere Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Vier Nächte im Hochland
Ella hat mir persönlich besonders gut gefallen und war einer meiner Lieblingsorte der Reise. Ich habe dort vier Nächte verbracht und hätte problemlos noch länger bleiben können.
Die Region eignet sich perfekt zum Wandern. Beliebte Ziele sind der Little Adam's Peak oder die berühmte Nine Arches Bridge. Außerdem gibt es beeindruckende Wasserfälle wie die Ravana Falls, die sich wunderbar für einen Ausflug eignen.
Ein besonderes Erlebnis war für mich ein privater Kochkurs bei einer einheimischen Familie. Gemeinsam wurden traditionelle sri-lankische Gerichte zubereitet – eine tolle Möglichkeit, die Kultur des Landes noch besser kennenzulernen.

Zugfahrt durch die Teeplantagen
Eigentlich wollte ich noch nach Kandy und Sigiriya reisen. Da meine Zeit jedoch begrenzt war, entschied ich mich stattdessen für eine Zugfahrt von Ella nach Nuwara Eliya (Nanu Oya).
Ich war etwa 30 Minuten mit dem einheimischen Zug unterwegs und konnte trotzdem die berühmte Strecke durch die Teeplantagen, über Brücken und entlang tiefer Schluchten erleben. Die Landschaft ist einfach atemberaubend.

Ich habe mich während der gesamten Zugfahrt sehr sicher gefühlt. Mein Tipp: Die Tickets unbedingt frühzeitig reservieren und möglichst die 2. Klasse buchen. Dort lassen sich die Fenster öffnen und man kann die Aussicht besonders gut genießen.

Weiter nach Colombo
Von Nuwara Eliya aus habe ich ein Taxi nach Colombo genommen. Die Fahrt dauerte ungefähr fünf bis sechs Stunden.
Heute würde ich diese Strecke vermutlich anders planen, denn die vielen Serpentinen und Kurven durch das Hochland können auf Dauer ganz schön anstrengend werden. Unser Fahrer hat die Strecke jedoch hervorragend gemeistert. Als Dankeschön haben wir ihm ein großzügiges Trinkgeld gegeben und noch etwas Proviant für seinen langen Rückweg mit auf den Weg gegeben.

Drei Nächte in Colombo
Zum Abschluss meiner Reise verbrachte ich drei Nächte in Colombo.
Neben modernen Shoppingcentern haben wir verschiedene Tempel besucht und den Abend auf einer der vielen Rooftop-Bars mit Blick über die Skyline ausklingen lassen. Außerdem lohnt sich ein Besuch des Gangaramaya-Tempels, des Independence Square, des Galle Face Green oder des Pettah Markets, wo man das bunte Treiben der Stadt erleben kann.

Wer nach der Rundreise noch ein paar entspannte Strandtage verbringen möchte, kann seine Reise wunderbar in Negombo verlängern. Der Badeort liegt nur etwa 20 Minuten vom Flughafen entfernt und eignet sich ideal für einen entspannten Abschluss.
Persönlich würde ich allerdings nicht länger als drei Nächte in Colombo bleiben, da für mich die landschaftlichen Highlights eindeutig außerhalb der Hauptstadt liegen.

Mein Fazit
Zum Abschluss ging es mit einem Direktflug von SriLankan Airlines zurück nach Hause. Mit der Fluggesellschaft war ich rundum zufrieden. Das Personal war ausgesprochen herzlich, aufmerksam und freundlich, sodass die Reise bereits an Bord einen angenehmen Ausklang fand.

Sri Lanka hat mich mit seiner unglaublichen Vielfalt begeistert. Traumhafte Strände, beeindruckende Berglandschaften, faszinierende Tierwelt, leckeres Essen und die große Herzlichkeit der Menschen machen die Insel zu einem Reiseziel, das ich jederzeit wieder besuchen würde. Wer Natur, Kultur und Erholung miteinander verbinden möchte, ist in Sri Lanka genau richtig. Ich komme sicher wieder.
Über mich
Maike Schorr
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