Mit dem direkten Flug von Vietnam Airlines von Frankfurt nach Sai Gon begann meine kurze Reise durch Zentralvietnam. Ein Upgrade auf die Premium Economy-Class machte den fast 12-stündigen Flug angenehmer.
Nach Erledigung der Einreiseformalitäten ging die Reise mit dem Inlandsflug weiter nach Da Nang, die viert größte Stadt Vietnams, wo wir zunächst das Cham- Museum besuchten, das bedeutendste Museum der Cham-Kultur in Vietnam. Direkt gegenüber warfen wir einen Blick auf die Drachenbrücke, die berühmteste Brücke über dem Fluss Han, die am Wochenende abends Feuer und Wasser spukt. Der kilometerlange weißer Sandstrand von My Khe, die Halbinsel Son Tra mit der 67 Meter hohe Lady Buddha Statue und die pinke Kathedrale überzeugten uns von der Mischung von Tradition, Kultur und Moderne dieser Stadt.
Der nächste Stopp: das charmante, koloniale Küstenstädtchen Hoi An, UNESCO Weltkulturerbe wegen der historischen Altstadt. Am Abend besuchten wir die Teh Dar Show, einen berühmten Bambus-Zirkus mit Tanz und Akrobatik, die die Geschichte der ethnischen Minderheiten im Hochland von Zentralvietnam erzählt. Abends ist Hoi An besonders schön. Man schlendert am Fluss entlang inmitten eines Meeres von bunten Laternen oder in den Gassen zwischen Cafés, Restaurants und Maßschneidereien. Am nächsten Tag besuchten wir noch einige jahrhundertealte Kaufmannshäuser, eine der fünf berühmten chinesischen Versammlungshallen, das Museum der Seide und die japanische Brücke, bevor wir Richtung Flughafen Da Nang fuhren. Weiter gings nach Cam Ranh.
Cam Ranh ist eine aufstrebende Region im südlichen Zentralvietnam mit wunderschönen weißen Sandstränden, üppige tropische Vegetation und luxuriösen Hotellerie abseits des großen Trubels. Wer hier nach einer Rundreise einige ruhige und entspannte Tage am Meer sucht, wird fündig.
Von Cam Ranh ging unsere Reise weiter nach Sai Gon (Ho-Chi-Minh Stadt). Schon der Anblick der Stadt aus der Luft beim Landen versetzte mich ins Staunen. Koloniale Vergangenheit, traditionelle Straßenküchen und imposante Wolkenkratzer verschmelzen auf wundersamer Weise miteinander und werden gekrönt vom Verkehrschaos, das Millionen von fahrenden Mopeds verursache. In ca. 2 Tagen bewältigten wir unseren Sightseeing-Marathon: Die Notre- Dame Kathedrale aus der Kolonialzeit, die aktuell restauriert wird, das Postamt vom 19. Jahrhundert, den Wiedervereinigungspalast, das Rathaus, das Café Apartment, die Oper, den Bitexco Financial Tower und den Ben-Thanh-Markt. Besonders für junge Menschen ist die Stadt sehr geeignet, da sie ein reges Nachtleben hat und ziemlich sicher ist.
Ich verließ schweren Herzens diese aufregende Stadt und das wunderschöne Vietnam, um nach Bangkok weiterzufliegen und in Hua Hin verschiedene Hotels zu besichtigen.
Ich empfehle jedem, der Wert auf Kultur, schöne Landschaften, hervorragendes Essen und sehr freundliche und hilfsbereite Menschen legt, Vietnam zu bereisen und stehe mit zahlreichen Vorschlägen sehr gerne zur Verfügung.