Im März konnte ich fünf Tage an einer Flusskreuzfahrt mit der A-ROSA Mia teilnehmen.
Das Schönste an einer Flusskreuzfahrt:
Während man entspannt an Bord genießt, bringt die A-ROSA MIA die Passagiere von einem Highlight zum nächsten.
Wien, Linz, Dürnstein oder das eindrucksvolle Stift Melk – man entdeckt Kultur, Geschichte und Landschaften ganz bequem vom Wasser aus und abends kehrt man immer wieder in sein vertrautes „Zuhause“ zurück.
Da wir nach dem Ablegen in Passau über Nacht und am nächsten Nachmittag komplett auf dem Fluss unterwegs waren, konnte man die Zeit sehr gut nutzen, um das Schiff kennenzulernen und einfach die Landschaften, wie die wunderschöne Wachau, zu bewundern.
Unser erster Stopp war in Wien. Die österreichische Hauptstadt begeistert durch seine kaiserliche Vergangenheit der Habsburger, die bis heute allgegenwärtig ist. Bei einem Spaziergang im 1.Bezirk reihen sich architektonische Highlights wie die kaiserliche Hofburg, die Staatsoper, der Stephansdom und das Rathaus aneinander. Ein Besuch in einem traditionellen Kaffeehaus bei Sachertorte macht die Wiener Lebensart spürbar.
Die Landgänge kann man übrigens im Voraus buchen, es gibt für jeden die passende Aktivität oder man macht sich, je nach Liegeplatz, selbst auf den Weg, um die Orte zu erkunden.
Während man das Abendessen vom Buffett im Marktrestaurant genießt, legt das Schiff mit Kurs auf Dürnstein in der Wachau ab. Bei Live-Cooking, regionalen und internationalen Spezialitäten kann man sich auch tagsüber bei Frühstück und Mittagessen kulinarisch verwöhnen lassen. Den Abend kann man bei einem Glas Wein oder Cocktail in der Panorama-Lounge bei guter Gesellschaft und Unterhaltung ausklingen lassen.
Eines der romantischsten Ziele der Reise war das kleine Weinstädtchen Dürnstein. Eingebettet zwischen Rebhängen und
Donauufer verzaubert der Ort mit seiner barocken Altstadt und der markanten blauen Stiftskirche. Hoch über dem Ort thronen die Ruinen der Burg Dürnstein, in der einst Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde. Ein Spaziergang durch die Gassen, begleitet vom Duft regionaler Weine und Marillen, macht den Aufenthalt besonders authentisch.
Schon von weitem ist am Nachmittag das imposante Stift Melk sichtbar, das majestätisch über der Donau thront. Das Benediktinerkloster zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Europas. Prunkvolle Säle, die weltberühmte Bibliothek und die reich verzierte Kirche zeugen von jahrhundertelanger Geschichte und kultureller Bedeutung. Der Ausblick von der Stiftsterrasse auf das Donautal ist schlicht atemberaubend. Empfehlen würde ich auf jeden Fall, nach der Besichtigung den Rückweg zum Schiff durch das Städtchen Melk zu machen. Teile der Stadt mit den historischen Monumentalbauten gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und der Rundgang lohnt sich.
Der vorletzte Tag war mit einem Aufenthalt in der Hauptstadt Oberösterreichs verbunden.
In Linz zeigt sich Österreich von seiner zeitgenössischen Seite. Die Stadt verbindet historische Architektur mit moderner Kunst und Innovation. Der Hauptplatz mit seinen barocken Fassaden lädt zum Verweilen ein, während Museen wie das Ars Electronica Center spannende Einblicke in die digitale Zukunft bieten. Kulinarisch darf ein Stück Linzer Torte natürlich nicht fehlen.
Zwischen den Landgängen bietet das Arosa Schiff höchsten Komfort: großzügige Kabinen, erstklassige Gastronomie und entspannte Stunden an Deck. Während die Landschaft gemächlich vorbeizieht, bleibt Zeit zum Durchatmen und Genießen.
Schon beim ersten Rundgang an Bord fällt die großzügige Raumaufteilung auf und die Atmosphäre ist offen, freundlich und ungezwungen.
Die Kabinen sind freundlich und äußerst gemütlich. Da es sich ausschließlich um Außenkabinen handelt, kann man vom ersten Moment an den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft durch die großen Fenster im Unterdeck oder die Kabinen mit französischem Balkon auf dem Mittel- und Oberdeck genießen. Alles ist da, was man braucht – ein bequemes Bett, ausreichend Stauraum und ein modernes Bad. Hier kommt man gerne zur Ruhe.
Wer sich noch mehr entspannen möchte, dem empfehle ich den SPA-ROSA-Bereich.
Das Wellness-Angebot ist für ein Flussschiff dieser Größe bemerkenswert großzügig. Sauna, Ruheraum mit Panoramablick und Massageangebote sind ideal, um nach einem erlebnisreichen Landgang vollkommen abzuschalten.
Gerne wäre ich noch ein paar Tage länger geblieben, aber jede Fahrt geht mal zu Ende und so legte das Schiff am nächsten Morgen wieder in Passau an.
Mein Fazit:
Eine Flusskreuzfahrt ist für mich die perfekte Kombination aus Erholung, Genuss und Entdeckerlust und vereint genau das, was sich viele Kunden wünschen: Komfort ohne Förmlichkeit, hochwertige Kulinarik und ein entschleunigtes Reiseerlebnis mit wechselnden Eindrücken ohne das tägliche Kofferpacken. Alles ist unkompliziert, hochwertig und angenehm persönlich. Wer die Donau entspannt erleben möchte und dabei Wert auf Komfort und Atmosphäre legt, ist an Bord genau richtig.
Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Interesse an einer Beratung haben.