„Good Morning, Vietnam!“ Mein Reisebericht – Weltwunder-Buchten, Kaiser-Gräber, Lampions & Strand-Finale
Vietnam, du faszinierst!
Vietnam stand nach meinem ersten kurzen Reinschnuppern vor Jahren – damals war ich per Kreuzfahrtschiff in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) gelandet – schon ewig wieder ganz oben auf meiner Liste. Ich wollte unbedingt mehr von diesem faszinierenden Land sehen. Diese neue Reise war nun der absolute Wahnsinn: Ein perfekter Mix aus wuseligen Städten, uralter Kultur und einer Natur, bei der man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.

Unsere Route führte uns dieses Mal durch den Norden und die Mitte des Landes, wobei unsere Homebases strategisch von Hanoi über Hoi An bis zum großen Finale in einem genialen Strandhotel wechselten.

Die Homebases: Vom City-Vibe zum Strandparadies
Hanoi (Sunway Hotel): Ein super 4-Sterne-Hotel und die perfekte Ausgangsbasis im Norden. Mitten im Leben, sodass man sich abends direkt in die Altstadt stürzen und die legendäre Straßenküche ausprobieren konnte.

Hoi An (Hoi An Historic Hotel): Ein echtes Schmuckstück mit tollem Flair in der Mitte des Landes. Super zentral, um die charmanten Gassen zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden.

Das Strandclubhotel (Anschlussaufenthalt): Das absolute Kontrastprogramm zum Trubel der Rundreise und die perfekte Belohnung zum Schluss!
Hier hieß es: Kilometerlange Sandstrände und traumhafte Kulinarik, wunderbare Entschleunigung.
Der Club war genial für ein bisschen Action: Egal ob Auspowern beim Sport oder eine Runde Padel-Tennis. Abgerundet wurde das Ganze von richtig starken Abendveranstaltungen. So geht Urlaubsfeeling pur!

Die Highlights:
  1. Halong Bucht: Pure Magie auf dem Wasser

Der Ausflug zur Halong Bucht (UNESCO-Weltnaturerbe) war ein echtes Postkarten-Erlebnis. Schon die Fahrt dorthin war spannend – überall sieht man die Bauern auf den Reisfeldern arbeiten. Dann ging es auf eine traditionelle Dschunke für eine vierstündige Fahrt durch diese surreale Landschaft aus über 3.000 Kalksteinfelsen, die aus dem Wasser ragen. Wir haben an Bord ein super Mittagessen bekommen und eine der Inseln sogar zu Fuß erkunden können. Hang Sung Sot: Die größte und berühmteste Höhle der Bucht, die mit atemberaubenden, beleuchteten Tropfsteinen beeindruckt.Ein absolutes Must-See!

  1. Hanoi: Kultur & der legendäre Egg Coffee

Hanoi hat einen ganz eigenen Rhythmus und ist ein faszinierender Kontrast zu dem, was ich vor Jahren in Saigon erlebt habe. Bei der Stadtrundfahrt ging es zum Ho-Chi-Minh-Viertel, dem Präsidentenpalast und der fotogenen Einpfahlpagode. Richtig cool war der Literaturtempel mit seinen schattigen Innenhöfen. Beim Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt merkt man schnell: Hier hat jede Ware ihre eigene Straße!

Mein persönliches Highlight: Der Stop im historischen Café Giang. Hier wurde 1946 der berühmte vietnamesische Egg Coffee (Kaffee mit aufgeschlagenem Eigelb und Kondensmilch) erfunden. Klingt im ersten Moment schräg, schmeckt aber wie flüssiges Tiramisu – unfassbar lecker! Danach ging der Flieger ab nach Danang und weiter nach Hoi An.

  1. Hue: Auf den Spuren der Kaiser & Fahrt über den Wolkenpass

Von Hoi An aus ging es für einen Tag in die alte Kaiserstadt Hue am Parfümfluss. Das Grabmal von Kaiser Minh Mang hat mich echt beeindruckt – ein riesiger Komplex aus Palästen und Tempeln, der perfekt in die Natur eingebettet ist. Nach dem Besuch der Thien Mu Pagode ging es mit dem Boot zurück in die Stadt, wo wir die geschichtsträchtige Kaiserstadt (nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking) besichtigt haben.

Die Fahrt: Der Rückweg nach Hoi An war ein eigenes Highlight. Es ging über den berühmten Hai Van Pass (Wolkenpass). Die Aussicht von der Bergstraße auf die Lagunen und kleinen Dörfer da unten ist einfach spektakulär.

  1. Hoi An: Laternen-Zauber & Fahrrad-Idylle

Hoi An hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Die Stadt versprüht mit ihren alten Handelshäusern, der berühmten japanischen Brücke und den Einflüssen aus aller Welt einen unheimlichen Charme.
Morgens haben wir uns aufs Fahrrad geschwungen und sind durch die Reisterrassen zu einem kleinen Dorf gefahren. Bei einer super lieben vietnamesischen Familie durften wir lernen, wie die berühmten bunten Lampions hergestellt werden und haben sogar unsere eigene Laterne gebastelt. Nachmittags ging es dann zu Fuß durch die gemütliche Altstadt. Abends am Fluss zu sitzen, wenn überall die bunten Laternen leuchten – pure Romantik.

Mein Fazit
Diese Reise war der perfekte, gesunde Mix. Nachdem ich damals mit dem Kreuzfahrtschiff nur einen kurzen Einblick in den trubelig-modernen Süden rund um Saigon bekommen hatte, war es genial, jetzt tief in den traditionellen Norden und die geschichtsträchtige Mitte Vietnams einzutauchen.

Dass wir danach noch ein paar Tage in dem Strandhotel zum Entspannen drangehängt haben, war die beste Entscheidung überhaupt. So konnten wir das Erlebte, die Naturwunder und die wunderschöne Kultur mit Meeresrauschen im Ohr perfekt ausklingen lassen. Vietnam, du hast mich dieses Mal noch viel tiefer fasziniert!
Über mich
Heiko Eschner
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