Dank der DERTOURISTIK ACADEMY 2026 durfte ich mich einer Gruppe Reiseexperten anschließen, um Kanada und ganz besonders Alberta zu entdecken. Eine Gruppe von 16 Personen erkundete Calgary schon auf einer Vortour ehe es mit der Hauptveranstaltung in Calgary und Banff losging.
In Kanada gelandet merkte ich direkt die Vegetativen Unterschiede und die Temperaturunterschiede zu Deutschland, denn es hatte -25 grad, als wir in Calgary angekommen sind. Wir bezogen unsere Zimmer im The Westley Calgary Downtown. Anschließend konnten wir den Abend noch ausklingen lassen, bevor es am nächsten Tag mit dem Programm Los ging.
Tag 1: Mein erster Tag in Calgary – Kultur, Kulinarik und Geschichte erleben.
Mein Abenteuer in Calgary begann mit einem faszinierenden Einblick in die Kultur und Traditionen der Stadt. Im Stampede Sam Center tauchte ich in die Welt des kanadischen Rodeos und der Ranchkultur ein. Dieses Erlebnis, ließ mich sofort in die Geschichte der Region eintauchen. Weiter ging es auf eine geführte Tour durch die historischen Stätten von Calgary, bei der wir spannende Geschichten über die Entwicklung der Stadt von einer kleinen Western-Siedlung zur modernen Metropole hörte. Jeder Schritt durch die Straßen fühlte sich an wie eine Reise durch die Zeit. Im Studio Bell, dem National Music Centre, erwartete mich eine musikalische Führung, bei der ich nicht nur faszinierende Instrumente entdeckte, sondern auch viel über die reiche Musikgeschichte Kanadas erfuhr. Für meinen Gaumen bot die Calgary Food Tour mit Iconic Eats ein echtes Highlight: Ich probierte lokale Spezialitäten wie zum Beispiel ein Cesars Salad mit originalem Calgary Dressing, Street-Food-Klassiker wie der Grass feed Buffalo Burger und kulinarische Überraschungen wie der Cesars Cocktail, die mich die Vielfalt der Stadt schmecken ließen. Den krönenden Abschluss bildete die Tour und Verkostung in der Bridgeland Distillery, wo ich die Kunst der Destillation von Whiskey hautnah erlebte, und die Spirituosen verkosten konnte. Dieser erste Tag in Calgary war für mich ein perfekter Einstieg – voller Kultur, Geschichte und Genussmomente, die mir die Stadt auf unvergessliche Weise näherbrachten.
Tag 2: Action, Genuss und urbane Entdeckungen in Calgary
Mein zweiter Tag in Calgary begann sportlich und erfrischend: Beim Tubing in Winsport sauste ich die riesigen Bahnen hinunter. Adrenalin pur und jede Menge Spaß, ein absoluter Kick am Morgen! Danach wollte ich die kulinarische Seite der Stadt entdecken. Auf dem Calgary Farmer’s Market schlenderte ich durch die Stände, probierte frische, lokale Produkte und traf auf freundliche Händler, die ihre Geschichten und Spezialitäten mit Begeisterung teilten. Von aromatischem Käse über frisches Obst bis hin zu hausgemachten Leckereien, jeder Stand war eine kleine Entdeckung. Am Nachmittag zog es uns in die urbanen Viertel der Stadt. Bei der BUMP Murals and Beer Tour erlebten wir die kreative Street-Art-Szene von Calgary hautnah. Jeder Blick an den Hauswänden offenbarte bunte Geschichten und beeindruckende Kunstwerke. Und während wir die Murals bestaunte, durfte ein passendes kühles Bier aus lokalen Brauereien natürlich nicht fehlen. Tag zwei war für mich ein toller Mix aus Action, kulinarischen Entdeckungen und urbanem Flair. Anschließend ging es für uns dann ins Hyatt Regency Calgary, wo wir die nächsten 2 Nächte verbringen, durften zu unserem Hauptevent. Beim Hauptevent trafen sich alle Vortouren (ca. 400 Personen) an einem Ort, um an Workshops teilzunehmen. So standen die nächsten zwei Tage voll unter dem Motto „Neue Produkte aus aller Welt kennenlernen“.
Tag 4: Von Calgary in die Rocky Mountains
Nach zwei intensiven Tagen voller Workshops und Roundtable-Talks in Calgary begann der vierte Tag mit dem Transfer nach Banff. Schon während der Fahrt konnten wir die Landschaften der kanadischen Rockies bewundern, endlose Wälder, sanfte Hügel und schließlich die majestätischen Berge, die Banff umgeben. Es war, als würde sich die Welt mit jedem Kilometer verändern, und ich konnte es kaum erwarten, die Natur hautnah zu erleben. Wir checkten in die Banff Park Lodge ein und konnten anschließend ein wenig das Hotel erkunden.
Am Abend wartete ein weiteres Highlight auf uns, die Banff Gondola. Oben auf dem Sulphur Mountain bot sich ein atemberaubender Blick über die Stadt, die umliegenden Berge und die glitzernden Seen. Während ich den Sonnenuntergang genoss, spürte ich die besondere Ruhe und Schönheit der Rockies. Ein Moment, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Gerade als die Sonne untergegangen war, bot sich uns ein Atemberaubender Blick über die umliegenden Orte im Dunkeln. So genossen wir bei einem Lagerfeuer die ruhe in den Bergen.
Letzter Tag: Abenteuer und Natur pur in Banff
Mein letzter Tag in Banff begann mit einem sportlichen Abenteuer. Eine Fat-Bike-Tour durch die verschneite Landschaft. Das Fahren über den glitzernden Schnee auf den breiten Reifen war ein echtes Erlebnis Adrenalin, frische Bergluft und fantastische Aussichten inklusive.
Anschließend nahm ich mir Zeit, Banff selbst zu erkunden. Die charmante Stadt mit ihren gemütlichen Cafés, kleinen Boutiquen und der typischen Rocky-Mountain-Atmosphäre ist perfekt, um ein bisschen zu bummeln, lokale Spezialitäten zu probieren und die Ruhe der Berge auf sich wirken zu lassen.
Am Nachmittag rundete eine Schneeschuhwanderung meinen Tag ab. Durch stille Wälder und über verschneite Pfade stapfend, konnte ich die Schönheit der kanadischen Rockies noch einmal intensiv genießen. Die klare Bergluft, die verschneiten Bäume und die majestätischen Gipfel machten diesen Abschluss unvergesslich – ein perfekter Moment, um die Natur in all ihrer Pracht zu erleben.
Dieser letzte Tag vereinte Action, Erholung und Naturerlebnis auf ideale Weise und ließ meine Reise von Calgary bis Banff zu einem unvergesslichen Abenteuer werden. Die Eindrücke, die ich mit Nachhause nehmen darf, sind unendlich und ich werde definitiv wieder einmal in diese Region reisen. Diese Region ist sehr empfehlenswert, egal ob bei Schnee oder im Sommer.