Kenia ist ein Land, das mich nicht nur mit seiner wunderschönen Tierwelt beeindrucken konnte, sondern auch mit seinem atemberaubenden kilometerlangen weißen Sandstrand und seinen über aus freundlichen Einheimischen.
Im Oktober 2024 fliegen wir pünktlich um 21:00 Uhr mit der Condor von Frankfurt nach Mombasa. Nach ca. 8:30 Stunden erreichen wir morgens den Flughafen. Der rote DERTOUR-Schalter, für unseren Transfer, ist kaum zu übersehen und auch die Fahrt in unser Hotel verläuft reibungslos. Unser Hotel, das Papillon Lagoon Reef, liegt direkt am bekannten Diani Beach. Im Hotel angekommen werden wir mit einem freundlichen „Jambo“ begrüßt (auf Suaheli „Guten Tag“). Unser Zimmer ist groß und schön eingerichtet. Nach unserem ersten Frühstück haben wir genug Zeit, um für den restlichen Tag Sonne zu tanken. Auf dem Weg zum Strand steigt schon die Vorfreude, denn die Bilder, die wir zuvor im Internet gesehen hatten, sahen viel versprechend aus. Als wir die ersten Palmen sehen und anschließend auch den strahlend weißen Sand, sowie das kristallklare Meerwasser, kommen wir aus dem Staunen kaum heraus. Die nächsten 2 Tage dienen für uns zur Entspannung und zum Ankommen, bevor es für uns am 3. Tag auf Safari geht. Montag morgens um 5:30 Uhr geht es für uns zusammen mit einer kleinen Gruppe zum Tsavo-East National Park. Er ist mit einer Gesamtfläche von 21.812 km² der größte Nationalpark in Kenia. Vor den Toren des Nationalparks angekommen, öffnen wir unser Dach, denn ab hier heißt es Augen auf und Ausschau halten nach den „Big Five“. In einem Gebüsch entdecken wir eine Löwen Familie und in der Nähe haben sich mehrere Elefanten unter einem Baum versammelt. Auf der Fahrt zu unserem Mittagessen begegnen uns noch weitere Tiere wie Zebras, Antilopen, Giraffen, Warzenschweine, sowie Wasserbüffel. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter zum Tsavo West Nationalpark, welcher eine Fläche von 9065 km² besitzt. Auch hier können wir auf einer Pirschfahrt zum Sonnenuntergang einige Tiere sehen. In einer Wiese sehen wir noch einmal zwei Löwen Junges miteinander spielen, was für mich ein unvergesslicher Moment bleiben wird. Am Abend checken wir in unsere Lodge für die Nacht ein. Die Salt Lick Safari Lodge besteht aus kleinen Häuschen, welche auf Stelzen gebaut wurden. Für Verpflegung ist hier natürlich gesorgt. Zum Sonnenaufgang geht es für uns auf zwei weitere Pirschfahrten, bevor wir wieder in Richtung Diani Beach zu unserem Hotel fahren. Am Donnerstag steht für uns ein Ausflug nach Mombasa an. In der großen Stadt bekommen wir einen Einblick darüber, wie die Einheimischen wohnen und arbeiten. Zusammen mit einem Guide besuchen wir den Fischerhafen, die große Markthalle, das Fort Jesus und laufen durch verschiedene enge Gassen. Am Samstag ist dank der Ebbe der perfekte Tag, um mit einem Katamaran aufs Meer zu fahren und die verschiedenen Meerestiere anzuschauen. Auf einer Sandbank können wir viele verschiedene bunte Seesterne entdecken. Badeschuhe sind hier eine Empfehlung, da es neben den verschiedenen Seesternen, Seegurken und Korallen auch viele Seeigel gibt. An unserem letzten Tag können wir uns noch einmal am weißen Sandstrand unter Palmen entspannen, bevor wir am Montag um 11 Uhr mit der Condor zurück nach Frankfurt fliegen.
Abschließend kann ich sagen, dass Kenia für mich sowohl ein traumhaften Badeaufenthalt als auch die unvergessliche Erfahrung einer Safari, perfekt vereinen konnte.